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Die Vorsorgeuntersuchung – sinnvoll und von der Praxisgebühr befreit
Auch ohne Entdeckung eines Allheilmittels ist die Zahl der Krebserkrankungen in Deutschland in diesem Jahr zum ersten Mal rückläufig. Grund für diese erfreuliche Entwicklung ist maßgeblich das dichte Netz an Früherkennungsmaßnahmen, das den Patienten ein Leben lang begleitet und rechtzeitig vor Schlimmerem bewahren kann.

Zu den allgemeinen Vorsorgeleistungen zählen neben den Krebs-Früherkennungsuntersuchungen auch Gesundheits-Check-Ups sowie die Schwangerschafts- und Zahnvorsorge. Spannt man das Netz noch weiter, gehört bereits die "U1" direkt nach der Geburt zum Vorsorgepaket dazu. Kommt man als Patient um die ersten ärztlichen Untersuchungen kaum herum, hängt es später umso mehr davon ab, dass man das Vorsorgeangebot ernst nimmt.

Finanzielle Argumente können hier nicht als Hinderungsgrund angegeben werden: Alle gängigen Vorsorgeuntersuchungen sind Teil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherer, zudem sind sie von der Praxisgebühr befreit. Und wer die lästige und vermeintlich unangenehme Untersuchung scheut, sollte sich vor Augen führen, wie unangenehm der Gang zum Arzt wird, wenn eine ernsthafte Erkrankung vorliegt.

Früherkennung beinhaltet neben der Untersuchung auch das Informations- und Beratungsgespräch durch den Mediziner. Dabei fallen keine Extrakosten an. Die folgende Übersicht zeigt, welche Vorsorgeuntersuchungen die gesetzlichen Krankenkassen wie oft übernehmen:

  • Zahnvorsorge: Ab dem 18. Lebensjahr einmal im Jahr. Wichtig: den Check-Up im Bonusheft vermerken lassen!
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  • Krebs-Früherkennung: Frauen ab 20 sollten einmal jährlich zum Gynäkologen.
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  • Erweiterte Krebs-Früherkennung (Brust bzw. Prostata): Für Frauen ab 35 ebenfalls einmal jährlich. Männer ab dem 45. Lebensjahr sollten im Jahresrhythmus zum Urologen.
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  • Gesundheits-Check-Up: Männer und Frauen ab 35 sollten sich alle zwei Jahre einer gründlichen Überprüfung auf "Herz und Nieren" beim Hausarzt unterziehen.
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  • Darmkrebs-Vorsorge: Für Frauen und Männer ab 50 ist ein jährlicher Termin angeraten, ab dem 55. Lebensjahr reicht ein 2-Jahres-Rhythmus.
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  • Mammographie-Screening: Frauen zwischen 50 und 69 Jahre werden alle zwei Jahre zum Röntgen der Brust (Mammographie) eingeladen.

Wir können Ihnen nur ausdrücklich raten, die vielfältigen Angebote zur rechten Zeit zu nutzen.

11/07
(nm)
 
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