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Impfschutz bei Masern und Hepatitis B unzureichend
Das Berliner Robert Koch-Institut (RKI) meldet, dass der Impfschutz für Vorschulkinder in Deutschland bei Masern und Hepatitis B unzureichend ist. Die Impfquoten reichen insbesondere in Westdeutschland noch nicht aus.

In Ostdeutschland seien Kinder durchgängig besser geimpft, was das RKI auf die Tradition der Impfpflicht in der DDR zurückführt. So herrscht ein flächendeckender guter Schutz gegen Krankheiten wie Masern, Hepatitis B (Leberentzündung), Mumps, Röteln, Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten oder Kinderlähmung.

In Ostdeutschland sind rund 88 Prozent der Kinder gegen Masern geimpft, Westdeutschland kommt gerade mal auf 80 Prozent. Gegen Hepatitis B werden in Ostdeutschland 93 Prozent der Kinder geimpft, im Westen sind es nur 86 Prozent. Die bundesweite Rate von 87 Prozent ist aus Sicht des RKI jedoch noch nicht hoch genug.

Auch die Impfrate bei Masern ist laut RKI zu niedrig. Zur Ausrottung der Masern, die weltweit für das Jahr 2010 angestrebt ist, reichen diese Impf-Werte nicht aus.

02/08
(nm)
 
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