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| Pille senkt Risiko für Eierstockkrebs |
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Der Pille wird laut einer aktuellen Studie ein neuer Schutzeffekt zugesprochen. Wer hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille einnimmt, wird nicht nur nicht schwanger, sondern wird auch vor Eierstockkrebs geschützt. Dieser Schutz hält auch noch Jahrzehnte nach dem Absetzen des Präparats.
Zu diesen Ergebnissen kommt ein internationales Ärzteteam anhand der Daten von 110.000 Frauen aus 21 Ländern. Die Ergebnisse zeigen, dass das Krebsrisiko umso stärker sinkt, je länger ein Verhütungsmittel eingenommen wurde. Die Ärzte vermuten, dass bereits 200.000 Frauen durch die Pilleneinnahme von einer Krebserkrankung verschont wurden. Statistisch gesehen, erkranken von 1.000 Frauen, die zehn Jahre lang Hormonpräparate eingenommen hatten, acht an Eierstockkrebs. Ohne Verhütungsmittel erkrankten zwölf Frauen. Im Durchschnitt waren die Frauen 56 Jahre alt. Doch eine Pillen-Euphorie ist nicht zu erwarten. Die Experten der Studie weisen darauf hin, dass durch die Pilleneinnahme das Risiko für andere Krebsarten steigt. So wird derzeit davon ausgegangen, dass die Einnahme der Pille die Wahrscheinlichkeit für Brust- und Gebärmutterhalskrebs erhöht. 03/08 (nm) |
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