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| Heuschnupfenmedikamente können Verkehrssicherheit gefährden |
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Auch wenn es sich derzeit nicht nach Frühling anfühlt, die Heuschnupfenzeit hat längst begonnen. Wer jetzt zu rezeptfreien Heuschnupfenmitteln aus der Apotheke greift, sollte vorab klären, ob diese die Fahrtauglichkeit beeinflussen.
Einige Wirkstoffe aus der Gruppe der Antihistaminika können müde machen und so die Verkehrssicherheit gefährden. Daher sollten diese vor allem abends eingenommen werden. Die schlaffördernde Wirkung kann so zum positiven Nebeneffekt werden. Besonders sicher fahren Sie mit neueren Wirkstoffen. Diese haben zumeist keinen oder nur einen geringen Einfluss auf das Reaktionsvermögen. Sollten Sie auf eine Selbstmedikation setzen, so lassen Sie sich vorher intensiv in der Apotheke beraten. So kann der Apotheker das für Sie individuell passende Arzneimittel auswählen. Wichtig: Heuschnupfenmittel sollten nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden, denn dies kann die ermüdende Wirkung der Antihistaminika verstärken. Bei einigen Krankheiten, wie Asthma oder erhöhtem Blutdruck, sollten Antihistaminika nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden. Auch bei andauerndem allergischen Schnupfen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Die gute Nachricht zum Schluss: Heuschnupfen muss in der Regel nicht länger als drei bis sechs Wochen lang behandelt werden, je nach auslösenden Pollen. 03/08 (nm) |
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